Uber – Fahrt auf Knopfdruck?

Sicherlich hast Du in jüngster auch schon etwas über die US-Firma Uber und ihre Vermittlerdienste gehört und fragst dich vielleicht, inwieweit Uber Dir eine Hilfe sein kann. In den nachfolgenden Zeilen folgen ein paar wissenswerte Infos zum Thema Uber.

Uber polarisiert

Uber beitrag1Uber hat in den vergangenen Jahren die Karten im Mietwagen- und Taximarkt vieler Länder neu gemischt und in den Medien für viele Schlagzeilen gesorgt.

Während viele Kunden, die einen Mietwagen oder ein Taxi benötigen, dank des neuen Akteurs von sinkenden Preisen für eine Beförderung profitieren können, regt sich großer Protest bei den etablierten Taxi- und Chauffeurdiensten. In Deutschland hat es Uber bislang sehr schwer gehabt, Fuß zu fassen und sah sich immer wieder mit Verboten und Gerichtsbeschlüssen konfrontiert.

Vermittlung erfolgt online

Die grundsätzliche Geschäftsidee von Uber ist es, via einem internetfähigen Computer oder einer Smartphone-App Kunden, die eine Transportmöglichkeit suchen, ein passendes Auto samt Fahrer zu organisieren.

Vermittelt werden professionelle Taxi-Fahrer und Chauffeurdienste, aber auch Fahrer, die nebenbei mit ihren privaten Autos Menschen von einem Ort zum anderen bringen. Gerade die letzte Anbietergruppe hat für viele Diskussionen und auch Reglementierungen gegenüber Uber gesorgt, weil die professionellen Beförderer sich einer zunehmend größer gewordenen Gruppe Amateur-Fahrer gegenüber gestellt sah, die ihre Dienstleistungen deutlicher günstiger anbot und damit die Umsätze und Gewinne der konventionellen Beförderer schmelzen ließ.

An verschiedensten Orten der Welt gab es – zum Teil auch sehr medienwirksam – Protestaktionen der Taxifahrer, die sich gegen die US-Firma und ihre Praktiken wendeten. Die Vermittlung von privaten Fahrten wird bei Uber unter dem Dienstnamen „UberPop“ geführt.

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Nach einer Klage des deutschen Taxigewerbes hatte das Landgericht Frankfurt/Main diesen Service als wettbewerbswidrig erklärt. Im März 2015 wurde der Dienst „UberPop“ eingestellt. uber beitrag3

Uber selbst betreibt keine Fahrdienste oder beschäftigt Fahrer, bezieht seiner Gewinne aber, in dem die Firma eine Provision erhebt, die bis zu 20 Prozent des Fahrpreises ausmacht.

Große Schwierigkeiten in Deutschland

Gegründet wurde Uber 2009 in San Francisco und ist seit 2014 auch in Deutschland aktiv.

In Hamburg wurden die Aktivitäten im November 2015 per Gerichtsbeschluss untersagt, weil diese gegen das Personenbeförderungsgesetz (PBefG ) verstoßen haben sollen. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht entschied, dass Uber für jede weitere vermittelte Fahrt eine Strafe in Höhe von 1000 Euro drohe.

In Düsseldorf und Frankfurt/Main wurde Uber ebenfalls untersagt, Fahrten zu vermitteln.

Aktuell konzentriert sich Uber in Deutschland nur noch auf die Städte Berlin und München, aber auch dort hat es schon gerichtliche Auseinandersetzungen gegeben, und endgültige Entscheidungen über den Rechtsstatus des Unternehmens sind noch nicht getroffen.

So einfach geht es

uber beitrag2In Berlin und München kannst Du also nach wie vor Taxifahrten über Uber buchen.

Dies geht ganz einfach über die Webseite von Uber und noch einfacher über eine sehr bedienerfreundliche Smartphone-App. Mit wenigen Eingaben gibst Du Deinen gewünschten Abholort und auch den Zielort ein.

Dann wird Dir die Strecke und, wenn Du ein Iphone besitzt, auch die voraussichtliche Ankunftszeit, angezeigt. Im nächsten Schritt bestellst Du Deine Fahrt, und Uber vermittelt Dir einen Fahrer.

Die Bezahlung erfolgt generell online, also nicht beim Fahrer, sodass auch kein Trinkgeld erforderlich ist. Besonders praktisch ist dies, wenn Du gerade über kein Bargeld verfügst. Bezahlt werden kann mit verschiedenen Bezahlarten, in Deutschland ist die Papypal-Variante am einfachsten umzusetzen. Sowohl über die Webseite als auch über die App ist vor Fahrtantritt eine Stornierung möglich.

Die App kann kostenlos im App Store von Apple oder für Android Handys bei Google Play heruntergeladen werden.

In Deutschland ist das Angebot von Uber inzwischen sehr übersichtlich geworden, wer aber viel auf Reisen ist, etwa in den USA, in Großbritannien oder in der Schweiz, dem kann Uber wirklich gute Dienste leisten. Uber ist weltweit in 68 Ländern vertreten und vermittelt dort Fahrten quasi auf Knopfdruck an mehrere Millionen Menschen.

 

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MisterGrip

Author: MisterGrip

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