Polizei und Autos – das wird am häufigsten kontrolliert

Nicht erst seit der Flüchtlingskrise nehmen die Kontrollen der Polizei in Bezug auf Autos und Autofahrer wieder zu. Dabei gibt es unterschiedliche Muster der Polizei und seiner Fahnder.

Die „Allgemeine Verkehrskontrolle“

Die gängigste Methode der Polizei im Rahmen von Verkehrskontrollen ist die sogenannte „Allgemeine Verkehrskontrolle“. Hierbei werden auffällig erscheinende Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und seine Fahrer kontrolliert. Der Fahrer wird dabei an den Straßenrand „gewunken“ oder auf den nächsten Parkplatz „begleitet“.

Bei der Allgemeinen Verkehrskontrolle geht es meistens um verkehrssicherheitstechnische Aspekte am Fahrzeug. Das Fahrzeug wird auf seine Verkehrstauglichkeit überprüft. So wird beispielsweise die Gültigkeit des TÜVs überprüft, die Polizei lässt sich die Fahrzeugpapiere so wie die Personalien zur Überprüfung aushändigen, im Einzelfall wird gecheckt, ob etwas gegen den Fahrzeughalter vorliegt.

Besonders beliebt bei Kontrollen

Es ist kein Geheimnis, dass die Polizei bei Ihren Kontrollen nicht alle Fahrzeuge gleichermaßen kontrolliert. Es gibt in der Tat große Unterschiede. Besonders beliebt für Kontrollen sind Fahrzeuge, die auf den ersten Blick auffällig erscheinen. Dies sind in der Regel besonders schnelle oder besonders alte Fahrzeuge.

Polizei und Autos - 3er BMWÜber die Zeit hinweg immer wieder gern kontrollierte Modelle sind Kombi- oder Sportfahrzeuge des Herstellers BMW. Diese gelten seit Jahren als Prestigemodelle und sind auch bei jungen und unerfahrenen Fahrern sehr beliebt. Nicht selten sind solche Modelle nach Richtlinien der Polizei „verdächtig“. Dies kann sich sowohl auf die Verkehrstauglichkeit, als auch auf die Fahrer beziehen. Im Laufe der Zeit ging bei solchen Modellen der Trend immer mehr hin zum Leasing. So ist es mittlerweile auch Aufgabe der Polizei zu ermitteln, wer sich überhaupt im Besitz des jeweiligen Fahrzeuges befindet. Häufig ist es eine Drittfirma oder eine andere Privatperson und nicht der Fahrer selbst.

Während beim obigen Beispiel die Verkehrstauglichkeit meist gegeben ist, weisen ältere und billige Fahrzeuge dagegen häufiger technische Mängel auf. Deren Feststellung und Anweisung zur Behebung ist hierbei die Aufgabe der Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Dabei spielt das Erscheinungsbild des Fahrers weniger eine Rolle, als die Augenscheinnahme des Fahrzeugs selbst. Wer ältere und unsicher wirkende Fahrzeuge fährt, kann somit jederzeit von einer Verkehrskontrolle überrascht und aufgehalten werden.

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Es gibt wohl kaum einen Autofahrer, der von einer Verkehrskontrolle erfreut ist. Im Regelfall geht dabei mindestens ein Zeitverlust, meist jedoch gepaart mit der Beantwortung unangenehmer Fragen oder weiter Unannehmlichkeiten einher.

An den Grenzen – Die Rasterfahndung

Deutlich spezifischer als die Allgemeine Verkehrskontrolle ist die sogenannte Rasterfahnung. Diese wird in Deutschland insbesondere in Grenznähe angewandt. Nahezu täglich werden solche Fahndungen an Grenzen ins benachbarte Ausland, besonders jedoch an den Grenzen zur Tschechischen Republik, Polen und den Niederlanden durchgeführt. Bei Rasterfahndungen sind die Ermittler in der Regel auf der Suche nach Rauschgift. Fahrer, die unter Rauschgift- oder Alkoholkonsum stehen, werden versucht mit der Methode der Rasterfahndung dingfest zu machen.

Polizei und Autos - PolizistVerdächtig erscheinende Fahrzeuge werden stichprobenartig aus dem Verkehr gezogen und oft bis ins letzte Detail kontrolliert. Junge Fahrer mit schnellen Fahrzeugen oder mehrere Personen in älteren Fahrzeugen sind in diesem Zusammenhang die „Zielgruppe“. An den Grenzen haben es besonders ortsfremde Kennzeichen schwer, den Kontrollen zu entkommen. Besonders gerne wird nachts kontrolliert, aber auch tagsüber kommt es nahezu täglich zu Kontrollen. Wer in Grenznähe unterwegs ist, sollte unbedingt eine mögliche Kontrolle mit einplanen, der Zeitverlust ist immens.

Fazit

Prinzipiell gibt es bei bei sämtlichen Kontrollen der Polizei lediglich Anhaltspunkte in Bezug auf Fahrzeug und Fahrzeugtyp. So gesehen ist es nahezu unmöglich genau vorherzusehen, wer wann und wo kontrolliert wird. Unauffälliges Verhalten in Bezug auf den Fahrzeugtyp und die Fahrweise kann jedoch nicht schaden, wenn man nicht ständig kontrolliert werden möchte. Das Fahrzeug sollte zum Fahrertyp, dem Erscheinungsbild und auch dem Alter passen.

 

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MisterGrip

Author: MisterGrip

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