Mosley Vorschlag zur Kostenproblematik bei der F1

Max Mosley einstiger FIA-Präsident stellt einen extremen Lösungsansatz für die Kostenprobleme in der Formel 1 in Aussicht. Alle Teams sollen im Bereich der Entwicklung des Autodesigns sämtliche Freiheiten genießen, wenn dafür im Gegenzug von den Teams eine Budgetdeckelung unterzeichnet wird.

Das Treffen im Mai

Mosley und die Formel 1Am 14. Mai findet ein Treffen der Strategiegruppe statt, indem die Teamchefs gemeinsam nach einem Weg aus der Kostenmisere suchen wollen. Bei diesem Treffen entscheidet sich die Zukunft der Formel 1 maßgebend. Zum einen sollen die großen Hersteller befriedigt werden und zum anderen soll aber auch der kleinste Rennstall glücklich gemacht werden.

Die Kosten sollen reduziert werden und diese Tatsache stimmt vor allem die großen Rennställe nicht gerade fröhlich. Max Mosley präsentiert jetzt schon eine Lösung für das Problem.

Sparen für mehr Freiheiten

Etwa drei Wochen vor dem Start der Saison haben die Teams Sauber, Lotus und Force India bei Bernie Ecclestone angekündigt, nicht in Melbourne starten zu können, da ihnen dazu das nötige Geld fehle. Gerade die Wintermonate sorgen dafür, dass die Hälfte aller Teams unter mangelndem Geldfluss leiden. Insgesamt drei Hilfesuchende Teams bekamen von Bernie Ecclestone je einen 10-Millionen-Dollar-Vorschuss auf deren zukünftigen Auszahlungen.

Das Problem war damit zwar zu erst mal gelöst, allerdings nicht komplett aus dem Weg geräumt. Alle drei Teams werden im Verlauf der Saison mit der Anleihe erneut konfrontiert. Aus diesem Grund ist mehr als akut, dass sich während des Treffens die Strategiegruppe eine Übereinkunft erzielt, was die Sparmaßnahmen betrifft.

Eigene Vorschläge zum Sparen wurden bereits von Red Bull ausgearbeitet. Inzwischen hat aber auch Mercedes die Dringlichkeit erkannt, dass die Kosten gesenkt werden müssen. Von den drei Bittstellern sind zwei Mercedeskunden. Fallen diese aus, dann kommt es in Brixworth ebenfalls zu Verlusten in der Kasse. Einziger der noch dicht macht, ist Ferrari. Auf begehrte Spielzeuge wie Simulatoren und Windkanal möchte Maranello auf keinen Fall verzichten, da die Befürchtung zu groß ist, dass die Ingenieure sonst zu häufig floppen. Aber gerade das, würden den Rennsport wieder unvorhersehbarer und attraktiver gestalten.

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Mosley gleich Budgetdeckelung

Die Sparvorschläge der Teams schließen alle den Begriff „Budgetdeckelung“ völlig aus. Ideen wie Kürzung der Mitarbeiteranzahl, die Zulassung von mehr Gleichteilen oder die Abschaffung des Windkanals werden da schon eher in Betracht gezogen. Die Idee einer Kostenobergrenze stellt allerdings die eleganteste Variante dar, da hier nur der Rahmen vorgegeben wird.

Innerhalb dieses Rahmens könnte jedes Team frei entscheiden, für was das vorhandene Budget verwendet wird. Mosley gilt als Initiator der Budgetdeckelung und das kostete ihn im Jahr 2009 seinen Kopf. Da auf dieser Basis bereits ein Reglement entwickelte wurde von ihm. Aber auch die Tatsache, dass Deloitte, das Betriebsprüfungsunternehmen bereits erfolgreich gezeigt hat, dass die Ausgaben der Rennställe genau ermittelt werden können, spielt mit ein.

Gemäß dieser Studie stellte sich heraus, dass die Betrugssorgen unbegründet waren. Red Bull, McLaren und auch Ferrari allerdings wehrten sich gegen eine Gleichstellungs-Formel. So wurde Mosley aus seinem Amt vertrieben.

Ein Problem mit Existenz

Gegenwärtig und 6 Jahre danach, haben die Probleme immer noch Existenz und es weiterhin keine Lösung in Aussicht. Von den großen Rennställen hört man nur, was nicht gewollt ist, die Kostendeckelung. Aber auch hier hat der gelernte Jurist Max Mosley nun eine Idee zur Abhilfe.

Er möchte sich an das Prinzip Learning by Doing halten, sprich nicht zwingen, sondern überzeugen. Mosley möchte es den Teams selbst überlassen, ob sie nun ohne oder mit der Budgetdeckelung fahren. Teams, die ohne Limit weiterfahren wollen, müssen sich nach dem gegenwärtigen Technikreglement richten. Teams, die sich der Budgetkontrolle unterziehen, erhalten Freiheiten.

Es steht ihnen dann zwar nur ein Budget von 100 Millionen Dollar zur Verfügung aber das Auto muss dann lediglich nur in die festgelegte Box passen und die Ingenieure sind in dieser Sparte frei. Mechanisch sowie auch aerodynamisch.

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Mister Grip

Author: Mister Grip

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