Formel 1: Die Reifen in der Saison 2016

Für die Formel 1 2016 gibt es zahlreiche neue Regeln, unter anderem betreffen diese die Reifen. Noch bis Ende der Saison wird Reifenhersteller Pirelli die Reifen für alle Formel 1 Teams stellen, die Auswahl der Reifen selbst für die Rennen übernimmt Pirelli jedoch nicht mehr alleine.

reifen formel 1 beitrag1In der Vergangenheit hatte die Auswahl der Reifen für die Formel 1 Rennen für viel Kritik von Teams, Fahrern und Experten gesorgt. Dies wurde für die Formel 1 Saison nun endlich berücksichtigt, die Reifenauswahl ist damit nicht mehr alleinige Sache des Reifenherstellers selbst.

Reifen in der Formel 1: Mehr Mitsprache bei den Reifenmischungen

Während Pirelli früher die Reifenauswahl und die Reifenmischungen für jedes Rennen festlegte, und damit auch die Anzahl der Reifen, die während des jeweiligen Formel 1-Rennens gefahren werden musste, sieht die Sache nun ganz anders aus.

Die Kritik an den Reifen und dem Reifenhersteller hat gefruchtet. Ab dem Australien GP 2016, dem ersten Rennen der neuen Formel 1 Saison, dürfen die Fahrer einen Teil der jeweiligen Reifen und Reifenmischungen selbst aussuchen.

Dies hat den großen Vorteil, dass die Reifen entsprechend der jeweiligen Fahreigenschaften des Formel 1 Piloten angepasst werden können und nicht umgekehrt, wie dies bisher der Fall war, wo alle Reifen und Reifenmischungen von Pirelli vorgegeben wurden.

In der Formel 1 2016 haben die Fahrer die Möglichkeit, 13 Reifensätze aus den vorgesehenen Reifenmischungen auszuwählen. Drei Reifensätze werden vom Reifenhersteller selbst vorgegeben, diese werden aufgeteilt auf Qualifying und das Rennen.

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Einer der von Pirelli vorgegebenen Sätze muss während des dritten Teils der Qualifikation, Q3, zum Einsatz kommen. Die anderen beiden vorgegebenen Reifensätze müssen im Formel 1 Rennen reifen formel 1 beitrag2selbst eingesetzt werden. Freie Wahl hat der Formel 1 Fahrer dann bei den weiteren zehn Reifensätzen.

Unterschiedliche Reifenauswahl für die Fahrer im gleichen Team

Je nach teaminternen Vorgaben kann entweder der Fahrer tatsächlich selbst die Reifen auswählen, oder das Team übernimmt die Reifenauswahl aus den zehn Sätzen nach freier Wahl.

Das bedeutet auch, dass bei Entscheidungen, die das jeweilige Formel 1 Team trifft, die beiden Fahrer des Teams mit unterschiedlichen Reifensätzen unterwegs sein können. So ist es beispielsweise beim Team Mercedes AMG Petronas, bei dem der noch amtierende Formel 1 Weltmeister Lewis Hamilton mit acht Reifensätzen mit der Reifenmischung Soft in das Auftaktrennen in Melbourne geht.

Vize-Weltmeister Nico Rosberg wird hingegen mit fünf Reifensätzen Soft und mit zwei Sätzen Medium den Australien GP 2016 bestreiten.

 

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Author: MisterGrip

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