Die Lust zum Laster – Der VW Amarok

In Deutschland spielen Pick-Ups noch keine große Rolle. Doch die Fan-Gemeinde wächst stetig und der VW Konzern scheint Lust am Laster zu haben. Mit dem Amarok hat der Wolfsburger Autobauer, unter den argwöhnischen Blicken der vorwiegend asiatischen Konkurrenz wie Toyota, Nissan und Mitsubishi, erfolgreich das Pick-up-Segment erobert.

Mit Taktik zum Erfolg

Der Amarok von VolkswagenWie immer hat VW zunächst den Pick-up- Markt und die Mitstreiter lange beobachtet. Daher erfolgte der Startschuß für den Amarok vergleichsweise spät. Doch dieses VW Verhaltensprinzip hat sich oft bewährt. Schon beim Kompakt-SUV Tiguan hat die Taktik zum Erfolg geführt.

Länger – breiter – bequemer

Die Wolfburger haben gute Arbeit geleistet. Der 5,18 Meter messende Amarok ist nicht nur länger als die Fahrzeuge der Konkurrenz, sondern ist mit 1,95 Metern auch wesentlich breiter, was dem Platzangebot im Innenraum zu Gute kommt. Die Platzverhältnisse des VW entsprechen denen eines großen SUV. Nur der Nissan Navara bietet ein ähnlich großzügiges Platzangebot, verfügt jedoch im Vergleich zum Amarok über eine eher bescheidene Kopffreiheit. Durch die breitgezogene Karosserie haben auch die drei Personen im Heck der Doppelkabine genügend Platz und sitzen auch auf längeren Strecken bequem.

Die Ladefläche ersetzt den Kofferraum

Beim Pick-Up gibt es keinen Kofferraum, sondern eine Ladefläche. Mit einer Ladefläche von 2,5 Quadratmetern oder 3,6 m² bei dem Einzelkabinen-Modellen, gehört der Amarok zur Premiumklasse. Zudem ist es beim VW möglich, eine Europalette quer zwischen die Radkästen zu positionieren. Damit befindet sich das Ladegewicht optimal über der Hinterachse. Bis zu 734 Kilogramm können auf die Ladefläche gepackt werde. Wer schwerere Lasten transportieren will, sollte die optional erhältliche Heavy-Duty-Federung wählen. Dadurch erhöht sich die Ladekapazität um 220 Kilogramm. Mit einem Hardtop oder einem klappbaren Deckel lässt sich die offene Ladefläche problemlos in einen rieigen Kofferraum umwandeln.

Motorleistung ist bei VW keine Frage des Hubraums

Normalerweise verfügen die bullig wirkenden Pick-Up Fahrzeuge über einen kräftigen Motor mit möglichst viel Hubraum. Hier entspricht der Pick-Up von VW nicht dem herkömmlichen Klischee. Downsizing lautet das Motto der Wolfsburger. Der Amarok wird in der Basisausstattung mit einem durchzugsstarken 2.0 Turbodiesel ausgestattet. Dabei sorgen gleich zwei Turbolader für genügend Kraft. Der kleine Vierzylinder hält bis 100 Stundenkilometern sehr gut mit, fällt jedoch im höheren Drehzahlbereichen deutlich ab.

Die Tachonadel endet bei flotten 176 Km/h. Der Motor, der vom Golf GTD stammt, wird alternativ mit einer Sechsgangschaltung oder einer Achtgang-Automatik angeboten. Für einen 2,1 Tonnen schweren Pick-Up liegt der Kraftstoffverbrauch bei akzeptablen 10,5 Litern pro 100 Kilometer. Jedoch gelingt einem dieser Verbrauch nur mit sehr sensilblem Gaspedal. Wer es schneller mag, wählt eines der 179 PS Modelle oder wirft einen Blick auf das Sondermodell VW Amarak V8 Passion mit einem 340 PS starken V8 Touareg Aggregat, das per Chiptuning auf 410 PS hochgerüstet wurde.

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Komfort und Sicherheit eines SUV

Alle Amarok Modelle sind mit den üblichen Sicherheits und Komfortsystemen ausgerüstet. ABS, ESP und zahlreiche Sicherheits-Assistenten, wie eine Berganfahr-und abfahrhilfe, sind serienmäßig mit an Bord. Wie von VW gewohnt, wirkt der Innenraum hochwertig und gut verarbeitet. Das Armaturenbrett ist für einen Pick -Up recht komfortabel ausgestattet und erweckt den Eindruck in einem normalen Kompaktfahrzeug zu sitzen. Die Lenkung ist leichtgängig und bietet ausreichend Rückmeldung.

Trotz der hinteren Blattfedern ist der Fahrverhalten des Amarok sehr komfortabel. Unebenheiten schluckt der Wagen ohne Probleme. Der Amarok 4Motion verfügt über einen permanenten Allradantrieb, der auf Wunsch auch als zuschaltbare Variante zur Verfügung steht.

Der VW ist ein voller Erfolg und hat sich auf dem Markt längst etabliert. Aktuell gibt es sieben Ausstattungsvarianten, die keine Wünsche offenlassen. Bei www.volkswagen-nutzfahrzeuge .de werden alle erhältlichen Modelle und deren Ausstattung im Detail aufgeführt. Auch wenn der Pick-Up von VW noch nicht so recht in die deutsche Autokultur passt, hat er mittlerweile eine kontinuierlich wachsende Fan-Gemeinde.

 

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Mister Grip

Author: Mister Grip

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