Das würde Knight Rider heute fahren

In den 80er und 90er Jahren hatte die Serie „Knight Rider“ echten Kultstatus. Die Hauptfigur Michael Knight wurde ständig von seinem treuen Kameraden KITT, einem sprechenden Auto mit jeder Menge besonderer Fähigkeiten, begleitet. Der Sportwagen mit Oldtimer-Charakter ist den Zuschauern ans Herz gewachsen. Doch was würde Michael Knight wohl heute für ein Modell fahren?

Das ist KITT

knight heute beitrag kittKITT war ein sensationelles Auto, unverwüstlich und mit künstlicher Intelligenz versehen.

Der Turbo Boost sorgte dafür, dass der Sportwagen Geschwindigkeiten von bis zu 480 km/h erreichen konnte.

Mit dem Drücken des „C“-Buttons verwandelte sich KITT in ein Cabrio.

Michael konnte zu jeder Zeit über seine Armbanduhr, den Comlink, mit KITT kommunizieren.

Der Surveillance Mode überwacht die Umgebung des Sportwagens. Wenn sich Gefahren anbahnten, wurde Michael über den Comlink gewarnt.

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Unübersehbar war der Scanner im Kühlergrill, der dem Sportwagen zusätzliches Leben einhauchte.

Heute gibt es einige Modelle, die als Nachfolger von KITT angesehen werden können.

Nachfolger # 1: Der Youxia X

Das Elektroauto Youxia X erinnert nicht nur optisch an den Kultwagen aus der TV-Serie.

knight heute youxiaEs wurde ebenfalls mit LCD-Leuchten im Kühlergrill ausgestattet, welche die rote Lichtfolge von KITT nachstellen können. Im Inneren wurde ein Touchscreen verbaut, dessen Betriebssystem den Namen KITT OS trägt.

Viele Funktionen können per Sprachbefehl gesteuert werden. Die Kommunikation zum Auto ist also gegeben.

Das System kann sogar Fahrgeräusche imitieren! So wird aus dem Youxia X schnell ein Ferrari 488 GTB oder ein Jaguar F-Typ.

Eine Art Turbo Boost bringt die Karosserie innerhalb von 5,6 Sekunden auf 100 km/h. Allerdings erreicht der Wagen nur eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Nachfolger # 2: Der Ford Shelby GT 500 KR

Mehr Leistung bringt der Ford Shelby GT 500 KR.

Mit seinen 540 PS übertrifft er KITT mit Leichtigkeit. In nur 3,5 Sekunden erreicht der Mustang die 100 km/h. Das Maximum liegt bei 325 km/h.

Um genauso schnell auch wieder zum Stillstand zu kommen, wurde das Modell mit einer 14-Zoll-Brembo-Bremsanlage ausgestattet.

Die Zufuhr von Kühlluft wird durch die Lufteinlässe am Frontspoiler gewährleistet. Für den nötigen Grip des Sportwagens mit Sechsganggetriebe sorgen die 18-Zoll-Reifen.

Nachfolger # 3: Der Audi R18 e-tron

knight heute audi e-tronAus dem Hause Audi stammt ein Fahrzeug, dessen Design wohl gar nicht an KITT erinnert. Doch im Inneren des R18 e-tron erlebt der Kultsportwagen eine Renaissance, denn hier wurde Technik vom Feinsten verbaut.

Zwar wurde das Modell nur für Motorsportrennen angefertigt, aber das wird Michael Knight nicht davon abhalten, ihn auf Herz und Nieren zu testen.

Mit 714 PS gelingt den Machern ein grandioser Elektro-Boost. Er wurde ausgestattet mit einer Hybridtechnik.

Ein V6-Diesel-Motor mit 3,7 Litern kann mit einem zusätzlichen Elektroantrieb für die Vorderräder unterstützt werden.

Ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h kann der Fahrer zweimal 120 PS zusätzlich freigeben. Der R18 e-tron entwickelt sich dann zu einem echten Geschwindigkeitsmonster.

Das Fahrzeug wurde mit einer speziellen Energierückgewinnungstechnik ausgestattet, die in der Formel-1 mehr als bekannt ist. Der Schwungradspeicher kann zur kurzfristigen Speicherung der Bremsenergie eingesetzt werden.

Noch mehr Möglichkeiten in der Zukunft!

knight heute beitragImmer häufiger werden moderne Fahrzeuge mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet, die in bestimmten Situationen das Steuer übernehmen.

Der Autozulieferer Bosch arbeitet stetig an neuen Technologien, die ein vollständig autonomes Fahren ermöglichen.

Beim Einparken oder in Stausituationen kann sich der Fahrer zurücklehnen und das Fahrzeug alles erledigen lassen. Die Fahrerassistenz funktioniert mit Sensoren uns hat Einfluss auf die Lenkung, das Bremsen und den Antrieb.

Mit der Technik des iBoosters lässt sich der Bremsdruck vollkommen selbstständig aufbauen, ohne dass der Fahrer eingreifen muss. Im Zusammenspiel mit einem ESP-System kann der iBooster die Bremsenergie fast vollständig in elektrische Energie umwandeln. Elektrofahrzeuge haben dadurch eine noch größere Reichweite.

Michael Knight wäre wohl begeistert, was die Automobilindustrie heute alles auf den Markt gebracht hat. Fakt ist: Er hätte großen Spaß mit den neuen Technologien.

 

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MisterGrip

Author: MisterGrip

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