2016: Die Underdogs in der Formel 1

Das Jahr 2016 könnte ein Jahr der Überraschungen in der Formel1 werden, obgleich Mercedes in den letzten beiden Jahren das Geschehen zum größten Teil bestimmt hat. Aber wie schon so oft, beweist sich in der Formel 1 immer wieder, dass sich nichts so wenig zu berechnen ist wie der Erfolg eines Teams.

f1 underdogs beitrag1Die meisten Fans tippen beim nächsten Weltmeister auf Sebastian Vettel, Kimi Raikkönnen oder Lewis Hamilton. Aber in diesem Jahr könnten auch mal die Underdogs ein Wort mitreden und die eine oder andere gute Plazierung einfahren.

Das Team Force India oder Toro Rosso hat mit Max Verstappen, Nico Hülkenberg, Sergio Perez und Carlo Sainz Fahrer in den Cockpits sitzen, die durchaus in der Lage sind, eine sich ihnen bietende Gelegenheit zu ihrem Vorteil zu nutzen. Dagegen scheint sich der junge Indonesier Rio Haryanto erst noch ein wenig mit dem rauen Klima in der Formel 1 anfreunden zu müssen.

Wenn die Großen streiten, gibt es Lücken für ihre Verfolger

Mercedes hat bereits verlauten lassen, dass für sie die Teams von Williams und Ferrari die schärfsten Gegner sind. Das hört das Red Bull Team zwar ungern, aber vor dem ersten Start sind die Leistungsstärken der einzelnen Teams sowieso reine Spekulation.

Allerdings arbeiten nicht nur Mercedes oder Ferrari hart daran, ein optimales Auto ins Rennen zu schicken. Hinter ihnen platzieren sich vermutlich William und Red Bull mit einem kurzen Abstand. Trotzdem sollte niemand das Team von Force India aus den Augen lassen, denn sie fahren mit dem Mercedes-Motor aus dem Vorjahr und der hat immerhin die Weltmeisterschaft gewonnen. Ähnlich gut aufgestellt ist das Team von Toro Rosso, das in seinen Boliden den Vorjahresmotor von Ferrari verbaut hat.

Zwar setzen alle Motorenbauer immer darauf, dass der neue Motor den alten an Leistung übertrifft. Doch ein Motor muss nicht nur kraftvoll, sondern auch ausdauernd sein.

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Egal, welche Leistung er im Rennen bringen kann, der Motor muss das gesamte Rennen durchstehen und daher wissen Teams wie Toro Rosso und Force India sehr gut, was sie von ihren Motoren zu erwarten haben im Gegensatz zu denen, die neue Motoren verwenden.

Auch die zweite Reihe kann Punkte sammeln

Stetig gute Rennleistungen bringen genauso Punkte ein wie Siege, darum ist es für die Teams wichtig, die keiner auf der Liste hat, dass sie ihre Rennen regelmäßig beenden können und dabei möglichst in die Punkte fahren. Zu diesen Teams gehören auch Sauber und Honda-McLaren. Diese Teams können dann die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn die großen Rennställe mit Problemen zu kämpfen haben und gerade in der Formel 1 sind schon viele Favoriten vom ersten Platz ins Bodenlose gestürzt, was den Reiz dieser Sportart ausmacht. f1 underdogs beitrag2

Im letzten Jahr hatte das beliebte Sauber-Team aus der Schweiz von den Anfangsproblemen der Spitzenreiter profitiert und bereits zu Saisonbeginn einige, wichtige Punkte einfahren konnte. Eine ähnliche Strategie könnten die Schweizer auch dieses Jahr im Auge haben, wenn die Saison 2016 in Australien beginnt. Jedoch gibt es auch Gerüchte, dass Honda-McLaren den Schweizern in diesem Jahr ganz dicht auf den Fersen sind.

Kaum Chancen wird den Neulingen gegeben

Die Neulinge in der Formel 1 Haas und auch das indonesische Team Manor sind in den Augen der meisten Experten die echten Underdogs in dieser Saison, auch wenn Manor mit dem Formel 1 Rookie Rio Haryanto einen richtigen Draufgänger engagiert hat.

Auch Renault wird kaum Chancen eingeräumt, sich in die Punkte fahren zu können. Dafür scheint der Abstand zu den Teams von Sauber und Honda-McLaren zu deutlich zu sein. Aber die Teams von Sauber, Williams, Force India, Toro Rosso und Honda-McLaren werden ihre Underdog-Position zu ihrem Vorteil nutzen wollen und dann zuschlagen, sobald sich eine Lücke auftut.

 

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Author: MisterGrip

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